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Die Grüne - Thalheims größtes Nachrichtenblatt Nachrichten und Informationen für den Wyrmländer von Welt

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Alt 04.10.2009, 18:36   #1 (Permalink)
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Deimsdaei, 25 Amontille im Jahre 1748.

Klatsch und Tratsch
(zusammengetragen von Informanten und Mitarbeitern)


Stetiges Wachstum
Wer glaubt, dass das Lazarett in Thalheim mit seinen Trollnonnen gut versorgt ist, der soll sich nicht weiter von diesem Bild „abschrecken“ lassen. Denn wie der Redaktion vor kurzem mitgeteilt wurde, haben zwei neue Helfer ihren Dienst angetreten: Illuminae Orana und Arvia.
Es scheint, als käme der andersartige „Nachwuchs“ gut an, nur weiter so, Heiler kann es in diesem Land nicht genug geben!

Drachen gesichtet
So langsam wundert es wohl niemanden mehr, wenn plötzlich ein gigantischer Schatten über die Stadt hinweg fegt oder das Geräusch mächtiger Schwingen erklingt: Die Drachen erobern die Wyrmlande. Immer mehr von ihnen werden gesichtet und stoßen zu alten Bekannten hinzu wie Ryu, dem roten Drachen, der bekannt ist für seine Gutmütigkeit, trotz seiner Gattung und Kirath, dem goldenen Drachen, welcher laut gewisser Angaben ein Freund des Herzogs sein mag. So wissen wir ja schon seit einiger Zeit, dass ein schwarzer Drache sein Unwesen im Lande treibt und mit dem bereits erwähnten Drachen Ryu ab und an in kleine Fehden verwickelt schien. Derzeit hört man allerdings immer weniger von diesem Schwarzgeschuppten. Hoffen wir dass es so bleibt!

Ganz anders verhält sich ein auffällig friedfertiger weißer Drache, welcher öfters mit einer Menschenfrau gesichtet wird. Auch auf dem Fest bei Thauenstein war jenes Gespann anwesend, gemeinsam mit einem silbernen Drachen, der sich offenbar in Sachen Friedlichkeit ein Beispiel zu nehmen schien und gemeinsam mit dem Weißen ein paar Luftvorführungen zum besten gab. Einige Zwerge berichten, diesen silbernen Drachen auch schon einmal in ihren Bergen gesehen zu haben und beharren darauf, dass er hier sei, um ihre Edelsteinminen zu plündern. Doch ob friedfertig oder nicht, so steht eines doch fest: Behandelt Drachen mit Respekt und Vorsicht! Andernfalls wird man wohl so enden, wie es oft der ein oder andere beim Grünen zu tun pflegt…

~Ein aufmerksamer Beobachter


Kurz und bündig


Nicht oft hat man die Gelegenheit, mit einem waschechten Schwertmeister ins Gespräch zu kommen. Doch der Redaktion ist es gelungen, den wahrhaftigen Schwertkünstler Somtaaw zu interviewen.
Und auch wenn einige es nicht glauben wollen, so beherrscht dieser Mensch noch viel mehr, als die oben angepriesenen Künste...


Interview mit Schwertmeister Somtaaw

Somtaaw betritt neugierigen Blickes das erste Mal die Redaktion der Grünen und freut sich schon darauf eine alte Bekannte endlich wieder zu sehen. Herzlich begrüßt er sie. "Ahh, Sakral. Schön dich zu sehen, wenn auch zu einem so formellen Anlass. Ich hoffe dir geht es gut."
Sakral erhebt sich aus ihrem Sessel und lächelt. "Ich freue mich ebenso, werter Som. Setz dich doch, ich habe einige Fragen. Und keine Angst, so formell wird es nicht werden, du kennst mich doch." Gefolgt von einem Zwinkern bietet sie ihm sodann einen Platz an.
Somtaaw muss unweigerlich grinsen und folgt ihrem Angebot. "Ich hoffe mal die Auflage der Grünen ist nicht so hoch, nicht dass zu viele Leute meinen Dummschwatz mitbekommen.", scherzt er beim hinsetzen.
Sakral hebt die Schultern sachte an. "Wie viel im Endeffekt gelesen wird... das kann nicht einmal ich dir sagen. Doch wo du schon von so etwas redest... was wurde aus dem von dir ausgerufenen Turnier? Viel geredet, nichts passiert..."
Somtaaw verzieht das Gesicht, hat sie doch gleich zu Beginn einen empfindlichen Nerv angeschnitten. "Nun weißt du, es ist so. Die Götter der Wyrmlande scheinen mir nicht hold.", versucht er zu erklären. "Es ist nicht leicht ein derart großes Turnier mit so vielen Teilnehmen durchzuorganisieren und abzustimmen. Und wenn alles den Anschein macht, es würde perfekt passen, kommt so Etwas wie dieses unbeständige Wetter hinzu, was den Wettbewerb platzen lässt. Ich bin schon froh, dass zumindest schon 2 der 10 Wettbewerbe ausgefochten werden konnten."
Sakral nickt verständnisvoll. "Und es kostet sicherlich eine Menge Gold, so etwas überhaupt auf die Beine zu stellen. Wie finanzierst du das Ganze also?"
Somtaaw "Nun, ich formuliere es mal so", beginnt er um den heißen Brei zu reden, "ich habe schon mit verschieden Dingen in meinem Leben Gold verdient, auf die ich nicht besonders stolz bin. Aber sagen wir es mal so... zum größten Teil wird das Turnier, vor Allem die späteren Preisgelder, von einem Investor finanziert, welcher allerdings anonym bleiben möchte. Den Rest finanziere ich aus eigener Tasche."
Sakral lehnt sich nach vorne. "Ein Investor? Ist er bekannt? Das könntest du doch mitteilen."
Somtaaw hätte nicht erwartet, dass er heute so sehr von seiner alten Bekannten ausgequetscht wird und blickt erst noch irritiert ehe er antwortet: "Nun, sagen wir mal so... ich denke er ist mindestens 90% aller Einwohner der Wyrmlande bekannt."
Sakral kratzt sich am Kinn. "Vielleicht muss ich da wen fragen, aber gut. Was genau ist dieses Turnier? Es gibt sicherlich Leser, die noch nie davon gehört haben."
Somtaaw freut sich ein wenig, dass nun wohl endlich die angenehmeren Fragen kommen. "Nun, dieses Turnier ist ein Wettkampf in 10 verschiedenen Disziplinen wo sich die eingeschriebenen Wyrmländer nach Kräften messen können und wo ich am Ende hoffe den sportlichsten und talentiertesten Wyrmländer zu finden." Er setzt hier eine kurze Pause ehe er mit "Vielleicht fordere ich den Gewinner am Ende ja noch heraus." fortfährt und unweigerlich grinsen muss. "Ich kann dir gerne die 10 Disziplinen nennen, wenn du das willst."
Sakral spitzt die Lippen. "Das hört sich interessant an und ja, ich würde gerne alle Disziplinen kennen." Vielleicht war ja etwas dabei, was sie auch beherrschte?
Somtaaw nickt. "Nun gut, in folgenden Disziplinen gilt es sich zu messen: 'Turnen am Baum', 'Hau den Orken', 'Schlammschlacht', 'Pfeil und Bogen', 'Zwergenweitwurf', 'Wettlauf', Hindernislauf', 'Wettessen' und die letzten beiden Disziplinen 'Magiekunst' und 'Weitsprung' wurden bereits absolviert."
Sakral lacht mit einem Male. "Es gibt ernsthaft den Zwergenweitwurf? Welcher Zwerg meldet sich freiwillig für so etwas? Das ist doch... mehr als deprimierend..."
Somtaaw räuspert sich und muss abermals grinsen. "Naja, anfangs war es geplant Zwergennachbildungen aus Holz zu basteln, welche allerdings immer viel zu leicht gewesen wären. Zum Schluss ist mir allerdings eingefallen dass mir eine Gruppe von Zwergen noch ein paar Gefallen schuldet, welche ich zum Turnier einfordern kann."
Sakral wirkt skeptisch, scheint es aber zu akzeptieren. "Gut, gut, dann wünsche ich viel Erfolg. Kann man denn noch in das Turnier einsteigen oder gibt es da keine Chance mehr?"
Somtaaw: "Für das laufende Turnier muss ich dich leider enttäuschen." Er schüttelt dabei sacht den Kopf. "Aber vielleicht kannst du noch wetten wer das Turnier gewinnt, ich hab gehört hier in Thalheim haben schon einige Leute angefangen zu wetten."
Sakrallässt die Schreibfeder geschickt über das Pergament vor sich gleiten. "Ich sicher nicht, aber vielleicht gibt es ja interessierte Wettlustige. Glücksspiel liegt mir nicht." Dann hält sie inne. "Bist du eigentlich wieder auf dem Heiratsmarkt?" Themenwechsel.
Somtaaw: "Nur wenn du für mich zu haben bist.", antwortet er fix und zwinkert ihr zu.
Sakral winkt ab. "Da kommst du leider zu spät, aber es gibt doch sicherlich noch Andere, für die du dich interessierst. Die klassische Menschenfrau, eine hochnäsige Elfe oder doch lieber die exotische Trolldame?"
Somtaaw: "Och mist...", entweicht es ihm doch. "Aber wenn du mich so fragst habe ich doch einen Faible für die zierlichen Elfen, aber finde auch die klassische Menschenfrau sehr anziehend. Und ohne arrogant klingen zu wollen muss ich den exotischen Trolldamen eher die Absage erteilen."
Sakral seufzt leise. "Die Trolle schneiden immer so schlecht ab... dabei sind sie doch recht nett. Und du hast also niemanden im Auge, wenn ich das recht interpretiere. Das heißt ich kann dir die bald ankommenden Liebesbriefe mit gutem Gewissen weiterleiten."
Somtaaw versteckt seinen Mund hinter der Hand und muss kurz leise lachen. "Nun, ich glaube ja nicht dass da viele Liebesbriefe ankommen werden, aber wenn kannst du sie gerne an mich weiterleiten, ja.", antwortet er dann aber wieder ruhiger. "Und ja, viele Trolldamen sind nett, aber ich glaube nicht daran dass sie mir das bieten könnten was ich will genauso wie umgekehrt auch."
Sakral hakt bei den letzten Worten lieber nicht weiter nach. "Aber wenn schon nicht mit den Damen, dann gibt es doch sicherlich anderweitig Neuigkeiten?"
Somtaaw verzieht die Mundwinkel etwas, da er sie leider enttäuschen muss. "Nein, leider nicht. Das Letzte was sich bei mir getan hat war der Sieg in einem Schwertkampf-Turnier hinter den Grenzen der Wyrmlande. Aber das ist auch schon wieder zwei Jahre her. Ich bin seither viel mit meinem Turnier hier beschäftigt und lebe eigentlich nur so vor mich hin. Ich hoffe ich enttäusche dich da jetzt nicht zu sehr?"
Sakral seufzt. "Doch, immerhin muss ich dich doch zu einigen Dingen befragen. Was würde dein Leben wieder... in Stimmung bringen, hm?"
Somtaaw setzt sein breitestes Grinsen auf und meint: "Na du natürlich.", bessert sich nach einem kurzen Zwinkern aus und antwortet: "Naja, um ehrlich zu sein würde ich schätzen, dass dieses Werk nur eine liebevolle Partnerin vollbringen kann."
Sakral verdreht die Augen. "Ach, das kennen wir doch schon. Was macht der Schwertkampf, hast du Schüler? Oder bist du dort auch auf der Suche?"
Somtaaw: "Aktuell habe ich keinen Schüler, nein. Ich muss gestehen, dass ich aber auch nicht auf der Suche nach einem bin. Irgendwie habe ich mich trotz des jungen Alters bereits zur Ruhe gesetzt und betreibe nur noch Hobbies wie das Turnier. Sollte ich aber DEN einen Schüler treffen, den ich unbedingt unterrichten will, werde ich dies auch tun."
Sakral nickt. "Wer war eigentlich dein Meister und lebt er noch?", hakt sie dann nach.
Somtaaw ist nun doch überrascht, dass gerade das zur Sprache kommt. "Der Schwertdämon Dosetsu, ein wahrer Meister des Schwertkampfes. Früher eine Legende, heute habe ich das Gefühl der Einzige zu sein der sich noch an ihn erinnert."
Sakral wiegt den Kopf hin und her. "Der Name sagt mir etwas, doch ich muss zugeben, dass mir der Herr noch nicht über den Weg gelaufen ist. Du wurdest also von einem Dämon unterrichtet... ist das nicht gefährlich gewesen?"
Somtaaw winkt ab. "Ach weißt du, damals war ich selbst noch ein junger Spund ohne Erfahrung. Und wenn es gefährlich gewesen ist habe ich es nicht bemerkt. Jung und dumm, das passte damals um mich zu beschreiben."
Sakral kichert leise. "Na hoffentlich bist du das heute nicht mehr. Immerhin hat dich der Dämon nicht umgebracht, das spricht für ihn. Sicherlich wird seine Name nun mehr in Ehren gehalten." Dann legt sie die Feder beiseite. "Ich werde für ihn beten."
Somtaaw: "Das ist nett von dir." Er signalisiert seine Freude mit einem Lächeln. "Sein Grab findet man auf dem Friedhof hinter der Kapelle im Wyrmforst."
Sakral neigt das Haupt leicht nach vorne. "Gut, und ansonsten... habe ich dich wohl genug ausgequetscht, immerhin willst nicht mehr preis geben."
Somtaaw erhebt sich dann langsam und nickt. "Ich hoffe du bist zufrieden mit dem was du erfahren hast."
Sakral schnalzt mit der Zunge. "Mehr oder weniger." Dann zwinkert sie wieder und erhebt sich ebenfalls. "Auf bald, mein alter Freund."
Somtaaw lächelt ihr zu. "Na aber das will ich doch hoffen." Er wendet sich dann Richtung Ausgang und strubbelt Timmy beim Verlassen der Redaktion noch die Haare.

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Alt 04.10.2009, 18:40   #2 (Permalink)
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Eine Plage, ...
~ Ravonius Drachentöter


eine Epidemie oder schon eine Krankheit?

Es ist doch erstaunlich wie sich die Zahl der Drachen in dem Wyrmland vermehrt hat. Nicht das mir das als Normalsterblicher – nicht Drachentöter – aufgefallen wäre. Doch seid Neuestem scheinen sich die Drachen ganz frei im Wyrmland herum zu treiben. Es war ja allseits bekannt das man diese Wesen nur in den dunklen, tiefen Wäldern oder in den einsamen Berggipfeln finden könnte, doch wieso sehe ich dann des Öfteren weiße Schwingen am Himmel über Romar oder sogar einen ganzen ausgewachsenen Drachen in Thalheim. Das ist doch bei weiten nicht mehr normal...

Doch all das würde mich vermutlich gar nicht mal stören, wenn ich die Reaktion der Menschen auf diese Monster nicht sehen würde. Bei einem Kind das sich neugierig an diese Menschenfresser heran wagt, mag ich nichts sagen. Es ist das Laster der Jugend neugierig zu sein. Aber selbst Erwachsene die um die Gefahr der Fabelwesen wissen, pirschen sich neugierig daran, obwohl schon so zahlreiche Menschen von diesen Viechern gefressen worden sind. Wo ist denn die Angst geblieben? Wo ist das Verlangen der Flucht? Selbst die Wachen, die die Menschen im Wyrmland schützen sollten, scheren sich ein feuchtes Ale darum, was mit den Monstern in unseren Städten passiert.

Ist es den in den Bergen von Qexelcrag nicht mehr schön genug? Gibt es zu wenig Platz in den Höhlen, der Zwergenstadt oder waren die Bärtigen mal wieder zu laut in ihrem unterirdischen Reich? Haben die Waldelfen die Fabelwesen aus ihren Wäldern verdrängt? Vielleicht aber liegt es nur daran das es nicht mehr so viele Drachentöter gibt. Vermutlich treibt die Langeweile diese Geflügelten in die Städte. Und wer will es den Menschenfressern verübeln, wenn es doch im Wald oder in den Bergen keine Drachentöter mehr als Nachspeise gibt…

Also Bürger und Bürgerinnen wir sollten uns vielleicht besser überlegen ins Freie zu gehen, denn wie es scheint überkommt sogar unsere Städte diese Plage. Und niemand scheint sich im Geringsten daran zu stören. Doch bei aller Liebe zu Euch… Ein Drache ist ein Drache! Und das Wyrmland hat die größten Kämpfer an diese geschuppten Biester verloren, also vielleicht solltet ihr eure Neugier wieder in vernünftige Angst verwandeln! Und vor allem euren Kindern erzählen wieso Vater oder Mutter nicht mehr da sind! Vergesst niemals in welchem Land ihr lebt! Und vergesst niemals die Gefahr die von diesen Menschenfresser Monstern ausgeht!


Der Mäusefänger der Wyrmlanden
aus einem Buch der Gebrüder Isegrimm

übersetzt von Remus Lupin


Es war einmal in Thalheim auf dem Markt ein junger Mann mit einem talentierten Krämerstand. Die schönsten Kleider fand man nur bei ihm und er tat sein Bestes, um seine weibliche Kundschaft damit auszustatten. Doch irgendwann verschwand er aus der Stadt und hinterließ nur eine enttäuschte Kundschaft mit sehr guter Ware. Die Frauen in Thalheim hielten seine Kleider für die besten und teuersten und schönsten. Wenn man nicht ein Kleid von ihm, von Versager, trug, dann galt man als Niemand in der damaligen Gesellschaft.
Einige Zeit später wurde die Stadt einer fürchterlichen Mäuseplage ausgesetzt. Selbst Ratten flohen vor den kleinen Brüdern und Schwestern. Die Stadtväter wussten sich keinen Rat und lobten 50 000 Goldstücke für denjenigen aus, der die Mäuse aus der Stadt vertrieb.
Viele Versuche blieben erfolglos bis, ja bis Versager wieder in die Wyrmlanden kam und sich anbot zu helfen. Nach seiner Arbeit als Modeschöpfer hatte er sich nun den magischen Dingen zugewandt. Den Dingen, die auch Harfen beinhalteten. Er war eine Art magischer Barde.
Nachdem man ihm die Goldstücke versprach, sollte er helfen können, spazierte Versager durch Thalheim und spielte ein Liedchen auf seiner Harfe. Aus allen Löchern und Verstecken krabbelten die Mäuse und folgten ihm.
Versager ging hinaus aus der Stadt zum Fluß und ließ dort alle Mäuse darin ertrinken. Doch als er zurück kam, weigerte man sich ihm seinen versprochenen Lohn zu geben. Statt dessen lachte man über ihn und verwies ihn der Stadt.
Versager spielte ein weiteres Lied, es klang anders, etwas unstimmig für aller Ohren. Doch jemand ganz bestimmtes schien den Klang verführerisch zu finden, anziehend und attraktiv.
Alle Frauen (denn jede trug einen Versager am Leib) folgten ihm aus der Thalheim heraus, so wie zuvor schon die Mäuse. Kein Flehen, kein Betteln der Männer war von Erfolg gekrönt. Die Frauen flogen regelrecht auf diese schreckliche Melodie und auf den, der sie spielte.
Schließlich brachte man Versager doch noch die 50 000 Goldstücke und er entließ die Frauen aus seiner Magie.
Und wenn er nicht gestorben ist, dann tragen Frauen auch heute noch Versager-Kleider am Leib.


Gaston Francois Bastien Chirac
† Melloch 29, 1748






Lasst schweigen die Pianos
Und die Trommeln schlagt.
Bringt heraus den Sarg
Und ihr Klager klagt.
Lasst die Vögel kreisend,
Trauer sei Gebot,
An den Himmel schreiben:
"Er ist tot."
Straßentauben gebt um den Hals
Starre Kreppkragen.
Wachen lasst schwarze Handschuh tragen.
Er war mir Nord, mir Süd,
Mir Ost und West.
Des Sonntags Ruh,
Und der Woche Stress.
Mein Tag, mein Gesang,
Meine Rede, meine Nacht.
Ich dachte Liebe wäret ewig-
Falsch gedacht!
Sterne sind jetzt unerwünscht,
Will nichts sehen davon.
Verpackt den Mond,
Zertrümmert die Sonn.
Fegt weg den Wald
Und des Meeres Flut.
Nie wird es sein,
So wie es war.
Nie wieder gut.



Gaston – Spielmann, Frauenheld, Freund und Geliebter.
All das hat er verkörpert.
Einst wurde er gebissen, und lebte fortan für die Ewigkeit.
Als Fürst erfüllte er seine Aufgaben in der Heimat, bis er die Eine getroffen hat.
Von da an, war es um ihn geschehen.
Damals schon hatte es ihn in die Wyrmlande getrieben, wegen ihr.
Doch das Schicksal meinte es nicht gut mit ihm und er blieb allein in der Heimat zurück.
Der Tod der einst Geliebten führt ihn wieder in die Wyrmlande zurück.
Dort ist er zum guten Freund geworden.
Jedoch durften diese Freundschaft nur wenige genießen.
Es waren jene, die ihn auch auf seinem letzten Weg begleitet haben, und ihm nun auf Wiedersehen sagen wollen.
Denn irgendwann werden wir uns wieder sehen – in der Ewigkeit.

Verführung Falia & Träumerin Celine


Das Geheimnis der Schattenrose (die II. )



Wie ich in der letzten Ausgabe der Grünen anmerkte habe ich viel Zeit über dem Gedanken verbracht, mich ein wenig genauer mit dem Rat zu befassen. Möge es auch so einigen meiner momentanen Leser seltsam erscheinen, es hat mich gepackt. Ich vermute mal, dass sich wohl ein jeder auf die Jagd nach einem Geheimnis machen würde, was noch keiner gelöst hat. So begab ich mich auf die Suche nach der Gildenhalle der Neuadligen, klopfte an und fand keinen Einlass. Nun warum sollten sie mich auch in Freuden aufnehmen? Immerhin bin ich ein Fremder, der nichts Besseres vor hat als hinter die Geheimnisse dieser Gilde zu kommen. Wie viele Gemeinschaften des Wyrms verraten sich irgendwann von allein? So ist es kein Wunder, dass eben diese verschwiegene Gemeinschaft mir auffallen musste.
Als ich jedoch drei Tage später erneut an der Pforte vorbeiging bemerkte ich einen kleinen Spalt in Holz und nutzte meine Chance einen Blick zu riskieren.
Was ich sah lässt sich nicht in Worten wiedergeben, aber es sah nach einer Vereidigung auf das Herrschaftliche Siegel aus.
Dummerweise hatte ich nicht mit der großen Raubkatze gerechnet, deren Sinne mich früher und schneller als gedacht das Weite suchen ließen.
Nun meine Lieben, sollte ich nicht mehr gesehen werden hat es mich in den Abgrund gesogen. Noch bin ich unbekannt, wie ich hoffe, und so nehmt es mir nicht übel das ich weiterhin in der Dunkelheit hinter meinem Schreibtisch verharre.
Ich werde mich wieder zu Wort melden so ich etwas Neues zu berichten weiß. (und ich es bis dahin noch kann}
Alles Gute und hütet euch vor den Neuadligen...

(erneut fand sich der Brief auf den Stufen des Büros)

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Alt 04.10.2009, 18:40   #3 (Permalink)
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Die Grüne vermittelt:


Von Bauer SirMalcm
Rubrik Suche Sie
Nachricht:

Suche etwas, was ist mir egal was, irgendwas gebe für diesen etwas: 10 000 Goldstücke. Wer so was hat, soll sich melden.


Von Herumtreiberin Romy
Rubrik Suche Ihn
Nachricht:

Yo,
suche einen netten Partner für romantische Stunden zu zweit und so.
Ich bin eine total nette und zuvorkommende Elfin, die gerne einen "chilligen" Flirtpartner hätte. :
Bei Interesse oder Fragen einfach mal anschreiben oder so.

Ciao



Grüne Dienste - Samhain-Spezial:


Wußten Sie, dass...

... dichter Morgennebel im Herbst auf beständiges gutes Wetter deutet?

... man mit einer Schüssel Chlorkalk gemischt mit Essig Ratten und vielleicht auch unliebsame Besucher an Samhain fernhalten kann?

... blinde Fensterscheiben mit einem Wolltuch und etwas Öl gereinigt und einem Lappen abgerieben, wieder sauber werden? (Danach normal mit Wasser reinigen). Dies hilft einem auch so manchem Schabernack vorzubeugen!


Aktuelle Wettervorhersage:

* Werden die Blätter früh welk und krumm, so sieh dich nach deinem Ofen um.

* Im Oktober der Nebel viel, bringt der Winter Flockenspiel.


Die einfache Weisheit:

* An Samhain großzügig sein, erspart dem Hausbesitzer Pein.


Rezepte zur Jahreszeit:

Zu Monsterkeksen nehme man: 125 g Butter, 125 g Pflanzenfett, 150 g brauner Zucker, 150 g weißer Zucker, 2 Eier, 1kl.L. Salz, 1gr.L. Vanillezucker, 1kl.L. Natron, 230 g Mehl, 150 g Haferflocken, 200 g Schokostückchen.

Pflanzenfett, Butter mit Zucker, Vanillezucker und Salz cremig rühren. Eier dazugeben, anschließend Mehl, Haferflocken, Natron zugeben, erst ganz zum Schluss Schokostücke einmengen. Mit einem kleinem Schöpflöffel den Teig auf gefettete Bleche setzen, bei 180 Hitze etwa eine Viertelstunde backen.


Zu Kürbiskuchen nehme man: Teig: 250 g Mehl, 1 Prise Natron, 75 g Zucker, 1 Ei, 125 g Butter. Fülle: 350 g Kürbispüree, 150 g brauner Zucker, je 1 Prise Ingwer und Muskatnuß, 1kl.L. Zimt, 1 Prise gemahlene Nelken, 2gr.L. Rübenkraut (Zuckerrübensirup), 3 Eier verquirlt, 250 g Schlagsahne.

Mürbeteig verkneten, Kuchenform damit auskleiden (3 Finger hoher Rand). Füllezutaten verrühren und in die Form gießen. Etwa Dreiviertelstunde 180 Hitze backen.


Zu Kürbis-Nuss-Muffins nehme man: 2 1/4 Tassen Mehl (gut 300 g), 2kl.L. Backpulver, 2kl.L. Gewürzmischung (Muskat-Nelken-Zimt, gemahlen), 1 Prise Salz, 3/4 Tasse Milch (ca. 200 ml), 3/4 Tasse Kürbispüree,3/4 Tasse brauner Zucker (ca. 200 g), 100 g Pflanzenfett geschmolzen, 1gr.L. Vanillezucker, 2 Eier, 1/2 Tasse gehackte (Wal-)Nüsse.

Milch, Kürbisprüree, Zucker, geschmolzenes Pflanzenfett, Vanille und Eier gründlich verrühren. Mischung aus Mehl, Natron, Gewürze und Salz unterheben. Muffinformen gut zur Hälfte füllen und mit gehackten Nüssen bestreuen. Etwa eine halbe Stunde backen.


Zu Krötenmilch nehme man: 1 L. Milch, 3 Bananen, etwas Zitronensaft, Honig, 1 Prise Vanillinzucker.

Bananen zerdrücken und mit Milch verquirlen. Mit Zitronensaft, Honig und Vanillinzucker abschmecken.


Zu Augenspießen nehme man: kleine Holzspieße, Weintrauben. Zuckerglasur: Zucker, Eiklar (oder Wasser), Schokoladenglasur: Schokolade, Pflanzenfett.

Weintrauben auf Spieße stecken, mit der Zuckerglasur runde Kleckse aufmalen und einen Tropfen Schiokoladeglasur als Pupille hineinsetzen.


Zu Knusperspinnen nehme man: Runde pikante Kekse (Cräcker), Salzstangen, Streichkäse, Kapern.

Keks mit Streichkäse bestreichen, 4 halbierte Salzstangen als beine in den Käse stecken und mit den Kapern die Augen darstellen.



Samhain-Witz:

Fahren ein Elf und ein Troll in der Postkutsche. Der Troll wirft die ganze Zeit eine Knoblauchknolle nach der anderen aus dem Fenster. Fragt ihn der Elf: "Warum schmeißt du dauernd Knoblauch aus dem Fenster?". Antwortet der Troll: "Das hält die Vampire fern!". Sagt der Elf: "Aber da sind gar keine Vampire!". Sagt der Troll: "Erstaunlicher Effekt, nicht?"



Samhain Quizfragen:

1. Warum sind Vampire wie falsche Zähne?
2. Was kann der Kopflose Reiter nie bekommen?
3. Welche Hunde haben Vampire zum Fressen gern?
4. Warum trinken Skelette Milch?
5. Warum fahren Geister gerne Lift?
6. Warum braucht ein Friedhof einen Zaun?
7. Wo bewahren Vampire ihr Geld auf?
8. Wo machen Geister am liebsten Urlaub?
9. Was passiert wenn sich ein Vampir und eine Vampirin das erste mal treffen?
10. Warum erschrecken Geister so gerne Leute?
11. Was passiert wenn man eine Spinne erschreckt?
12. Essen Zombies Salat mit Fingern?
13. Wann klettert ein Skelett auf einen Baum?

Wer bis eine Woche nach Erscheinen der Grünen die meisten richtigen Antworten an die Grüne einsendet, gewinnt.
Achtung! Es zählt jeweils die erste Einsendung pro Person!







Gesucht:

--> Lehrling, einer.

Vorraussetzungen:

- Diskretion
- Gewissenlosigkeit
- magische Grundkenntnis
- körperliche Strapazierfähigkeit
- Geduld

Biete:

- einzigartige Tätigkeit mit Zukunft und Bestand
- festes Einkommen
- Unterweisung in Kräuterkunde, Anatomie und der schwarzen Kunst

Kontakt:


Aeon Raskeson
Gasthaus und Krämerladen zum und im Moorastwinkel – Alchemie & Okkultes
Glukmoore

(Taubenpost)





Das Mädchen von Seite 3


Heute: Elementare Sakral


__________________
Chefredaktion: Wildvogel Chara

Ihr habt haltlose Gerüchte für uns?
Wollt in einem offenen Brief eure Meinung kund tun?
Habt Lustiges, oder Trauriges?
Habt etwas Berichtenswertes erlebt?
Wollt der Redaktion in einem Interview einmal Rede und Antwort stehen?
Oder kennt ein reizvolles Gesicht für Seite 3?

Schickt uns eine Taube an : die-gruene@lotgd.de!
Einsendeschluss: Mittwoch, der 07.09.2011
Erscheinungsdatum: Aller 2 Monate

Diese Zeitung lebt von eurer Mitarbeit!
Schreibt uns! Wir freuen uns!

Geändert von Sakral (08.10.2009 um 23:16 Uhr).
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Alt 04.10.2009, 20:00   #4 (Permalink)
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Ein nachdenkliches Grollen entweicht der weißen
Drachendame, nachdem jene die Grüne dank der Priesterin vorgesetzt
bekommen hatte. Der zweite Artikel über ihre Gattung, etwas unterhalb des
Interviews mit dem Schwertmeister, versetzt sie ins Grübeln, ist er doch von
einem ganz bestimmten Standpunkt aus geschrieben. Doch eines muss man
dem Artikel lassen: Der gute Mann ruft nicht auf dazu die Drachen zu töten
oder anzugreifen, - was ja eh nicht so klug wäre - sondern nur sich von
ihnen fern zu halten. Immerhin würde er so dazu beitragen, dass die Leute
sich vor Drachen wie Zekatar in Acht nehmen. Dadurch hat der Artikel etwas
Gutes, aus diesem Blickwinkel betrachtet. Aus einem anderen heraus gesehen
jedoch, zerrt er damit sicher auch etwas am Vertrauen der Leute, dass sich
zumindest Saidra und Gyrwent hart und über einen langen Zeitraum hinweg
erarbeitet haben, zumindest bei denen, die das Gespann nicht besser kennen
als nur vom sehen. Schließlich versuchten die beiden eben gerade keine
Angst und keinen Schrecken zu verbreiten. Doch sie werden nun gewiss
nicht einfach aufgeben. Saidra hat nun die Anzeige vom Tempel der sechs
Sinne bemerkt.
"Bittersüße Wolllust…", wiederholt sie mit zuckenden Mundwinkel.
Welche Frau will schon freiwillig einer solchen Berufung nachgehen? Aber
Kunden bleiben ihnen sicher nicht aus. Die Klerikerin erschaudert innerlich,
mag froh sein mit solch Themen nichts zu tun haben zu müssen
und faltet die Zeitung wieder zusammen.
__________________
~[www.alcira.de.vu]~

Saidra ~ Gyrwent ~ Orphan

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Alt 04.10.2009, 21:09   #5 (Permalink)
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Und wieder einmal bekommt der Gottlose die Zeitung der Lande in die Hände. Ein breites grinsen ziert sein Gesicht als er die Anzeige des Tempels sieht. Ah ja, es würde wohl bald einiges zutun geben. Gut so, Momentan steht man sich ja nur die Beine in den Bauch!

Einige Zeilen überfliegend tollt er sich in die nahe liegende Kneipe.
__________________


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Alt 06.10.2009, 14:22   #6 (Permalink)
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Der Freigeist war auf dem Weg zu ihrer neuen Arbeitsstätte, steckte währenddessen den Kopf in die Grüne und las sich die Artikel aufmerksam durch. Es gab nicht wirklich viel, was die Temperamentvolle interessierte... bis sie auf die Anzeige des Tempels stiess. Ein breites Grinsen legte sich auf ihr Gesicht und nickte zufrieden vor sich hin. Würde sie ja wundern wenn ihnen jetzt die Kunden ausblieben. Den Bericht über die Schattenrosen überflog die junge Frau auch noch schnell, schmunzelte darauf aber nur.
Eigentlich wollte man heute noch ein Auge auf das Rezept werfen, das die Grüne normalerweise herausbrachte... für einen guten Zweck! Irgendwann wollte sie ihren Liebsten ja auch mal bekochen, dafür das Kochen erlernen. Aber dieses Mal blieb das Rezept aus... naja dann eben beim nächsten Mal, nahm sie sich vor.
__________________
Too much blood in my alcohol system!

And I wonder
When I sing along with you
If everything could ever feel this real forever
If anything could ever be this good again



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Alt 06.10.2009, 16:49   #7 (Permalink)
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Benutzerbild von Salvia
 
Registriert seit: 31. January 2008
Ort: Wien.
Beiträge: 37
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Im Hinterzimmer ihrer Spelunke sitzt Salvia in aller Herrgottsfrühe, um die Mittagszeit, in einem Lehnstuhl, und blättert in der neuesten Ausgabe der Grünen.
Keiner der Artikel scheint ihre besondere Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, aber als sie zum abgedruckten Märchen kommt und jenes zu ende gelesen hat, schüttelt sie den Kopf.
"Nein, nein, falsch!" murmelt sie zu sich selbst, "So stimmt das nicht, das Ende, nein..."
Kurzerhand greift sie zu Feder und Tintenfass, und schreibt in ihrer spitzen, krakeligen Schrift an den Rand des Blattes, und nuschelt die Worte dabei mit:
"… Alle Kleider der Frauen (denn sie trugen nur noch welche des geprellten Schneiders und Magierbarden) kamen aus den Schränken, oder ließen ihre Herrinnen entblößt stehen, und folgten ihm aus der Stadt heraus, wie zuvor die Mäuse. Kein Flehen, kein Betteln der Männer um eine Rückkehr zumindest der Kleider mancher Weiber, war von Erfolg gekrönt. Die Kleider flogen davon, und die so an sie gewöhnten Frauen wollten keine anderen anziehen, besonders indiskrete nutzten die Gelegenheit auch schamlos aus. Schließlich wurde es den Stadtvätern zu viel, da Lüsternheit und Unzucht Überhand zu nehmen drohten, sie zahlten Versager die 50 00 Goldstücke aus, und er gab die Kleider zurück.
Somit hatten die Frauen der Stadt wieder passende Gewänder anzuziehen, und wenn sie nicht gestorben sind, dann tragen sie sie auch heute noch. Weniger aufdringlich sind manche unter ihnen aber nicht geworden."

Zufrieden grinsend legt der Bastard die Feder weg. "So, jetzt ist alles richtig." Die Zeitung wird wieder zusammengefaltet, jetzt ergänzt durch die grandiose Märchenkenntnis Salvias.
__________________


Salvia ist offline  
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Alt 08.10.2009, 14:04   #8 (Permalink)
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Benutzerbild von LagunaLoire
 
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Schmunzelnd lesen die Nachfahren der Schattenrose die Grüne und haben beide den selben Gedanken.
Die Anlage des Goldes war auf jeden Fall wohl überlegt gewesen.
Der Tempel machte immerhin schon jetzt ein sehr gutes Bild und der Artikel in der Grünen setzte dem Ganzen die Krone auf.
Ganz nach Art der Loires war Neues gegründet worden....und es würde sich sicherlich lohnen.
Wie sollte es auch anders sein mit dieser motivierten Besetzung.
Der Rest der Grünen wird nur noch überflogen, wobei kurz bemerkt wird, dass irgendjemand den neugierigen Reporter
von Seite 2 einmal aufsuchen sollte. Der Gute war da wohl ein wenig fehlinformiert
, denn die Adligen hatten mitlerweile die Segel gestrichen und ihren Segen mitgenommen.
Schade zwar, aber nicht zu ändern.
Schließlich erhebt sich Laguna unf streckt sich, wobei sie zu Anastasia schaut.

"Grüß Alexes von mir und wünsche ihr alles Gute zur Einweihung.", mit diesen Worten wird der Jüngeren ein Strauß
Schattenrosen in die Hand gedrückt und die beiden Damen gehen wieder ihrer Wege.
__________________











http://lagunaloire.blog.de/



LagunaLoire ist offline  
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Alt 11.10.2009, 14:37   #9 (Permalink)
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Benutzerbild von Lail Leéin
 
Registriert seit: 2. December 2007
Ort: Leipzig
Beiträge: 58
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An einer Straßenecke, direkt in der Nähe einer bestimmten Gilde überfliegt eine junge Dame die Grüne. Die Zeitung in der einen, den Zigarettenhalter in der anderen Hand bleiben ihre Augen schließlich auf einem Artikel über den Tempel hängen und über die roten Lippen zieht sich ein zufriedenes Lächeln. Sieht ja ganz hübsch aus... wer weiß, vielleicht drängeln sich demnächst die Besucher vor der Tür?
"Wir werden sehen..." flüstert sie nun in den kalten Qualm des Glimmtängels hinein und steckt die Zeitung in ihre Manteltasche, ehe sie mit langsamen Schritten in das Gildenviertel hinein läuft.
__________________
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Diebe können nicht fallen, wie Helden fallen.


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Lail Leéin ist offline  
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Alt 04.11.2009, 04:17   #10 (Permalink)
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 4. November 2009
Ort: Hattingen
Alter: 30
Beiträge: 9
Ilinsar eine Nachricht über ICQ schicken
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Sie lief gelassen durch das fremde Reich, wärend in ihrer Hand "Die Grüne" zu sehen war.
Ruhig lass sie die Zeitung und betrachtete alles genau.
Als sie im bereich der Todesanzeige war, schaute sie etwas traurig und sprach ruhig zu sich selbs:
"Wie schwer muss es sein, wenn man jemanden verliert?"
Eine Träne fand nun den Weg über ihre Wange. Sie war voller mitgefühl.
Im Bereich "Bekannschaft" schaute sie genauer hin.
"Ein Mann sucht... vieleicht sollte ich mich melden... eine bekanntschaft könnte mir nicht schaden.." ,
sagte sie zu sich selbs.
Ruhig ging sie ihren Weg weiter, wärend "Die Grüne" ihren Platz in der rechten Hand fand, die nun locker an ihr runter hing.
__________________
Sie nahm die Schleuder und warf mit Steinen nach ihren Gegnern.
Ilinsar ist offline  
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